Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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In der folgenden Nacht erreichte ich Kliut⸗ ſchie, nachdem ich uͤber einige Seen und einen halb zugefrornen Fluß geſetzt. Dieſes Dorf iſt mit ruſ⸗ ſiſchen Bauern bevoͤlkert, und zaͤhlt 180 Einwohner. Es liegt am Fuße des hohen Piks Kliutſchie; an⸗

gehlich iſt dieß der hoͤchſte auf der Halbinſel, und ſeine Spitze ſoll 15000 Fuß uͤber dem Meeresſpiegel hervorragen. Er hat haͤuſig Feuer, Lava und Aſche ausgeworfen.

Am 44. Dez. erreichte ich Oſtrog Kreſtova und Uſchkielowa, wo alle Einwohner ohne Aus⸗ nahme krank in ihren Jurten lagen. Die Blattern richteten laͤngs dem Ufer der Kamſchatka unglaub⸗ liche Verwuͤſtungen an. Von dort aus erblickte ich bald ſchoͤne und weitlaͤuſige Weidegruͤnde, auch praͤch⸗ tige Waͤlder. In manchen Jahren, wenn der Schnee nicht beſonders tief liegt, koͤnnte ſich das Vieh den ganzen Winter auswaͤrts durchbringen.

Zuletzt fuͤhrte der Weg bei dickem Nebel durch einen dichten Wald, und da die Hunde ſehr ſchnell liefen, ſo erhielt ich mehrere harte Stoͤße. Zuwei⸗ len gingen ſie auch durch, wenn ſie einen Fuchs

der Zobel witterten.

Ich gelangte zu mehreren Doͤrfern: Stſchappi⸗ nat, Maſſura, Kirgannik, Milkawa, Sche⸗. row und Puſtſchin. Hier hatte ich einen geringen Zwiſt mit dem Toion. Der arme Mann hatte ge⸗ hoͤrt, daß ich kommen wuͤrde, und ein gutes Mittag⸗