Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Taͤnzer verbirgt. Dabei zeichnet ſie aber immer denje⸗ nigen aus, welchen ſie ſich zum Taͤnzer erwaͤhlen will. Von der Mitte der Stube aus naͤhert ſie ſich dem Liebling in einer hoͤchſt unanſtaͤndigen Stellung. Mit nachdenklicher Miene laͤßt ſie den Kopf bald auf die eine Bruſt oder Schulter, bald auf die andere ſinken, waͤhrend ſie mit den Haͤnden die unzuͤchtigſten Dinge vornimmt. Nachdem der Mann das Halstuch gefaßt hat, faͤngt er an, mit ihr zu tanzen; die Weibsperſon ſcheint ſich bald von ihm trennen zu wol⸗ len, bald ihn wieder begierig zu ſuchen. Dieſe Stel⸗ lungen werden fortgeſetzt, bis die Taͤnzerin gleichſam ermattet auf die Knie faͤllt, und waͤhrend des Zu⸗ ſammenſinkens von dem Manne geſchickt aufgehoben wird. So endigt der Tanz. 4

Ich fuhr andern Tags nach Tygilsk, welcher Ort 30 Meilen von der See am Fluſſe Dygil liegt. Die Bewohner ſind ſaͤmmtlich Ruſſenund ihre Nach⸗ barn ſind die Koriaͤken. Dieſe ſcheinen ſich wenig um jene zu kuͤmmern, und wenn die Bewohner von Tygilsk ihnen nicht genug Branntwein und Tabak zukommen laſſen, wogegen ſie Pelzwerk austauſchen, ſo fangen ſie Krieg an.

Zu Sedan ka erhielten wir fuͤr die naͤchſte Sta⸗ tion von 100 Meilen, welche uͤber das Gebirge fuͤhrt⸗ Zughunde. Fruͤh Morgens kamen wir an das Lager der Koriaͤken, und verfolgten dann den Fluß Se⸗ danka 40 Meilen weit, worauf wir Noſorchna