Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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gen ihrer ſchlechten Kleidung,(denn der giößte Theil von unſerm Gepaͤcke war noch nicht gekommen), nicht erſcheinen koͤnnten, hieß es:„der Kaiſer wuͤnſche un⸗ ſere Perſon, nicht unſere Kleider zu ſehen.“ Durch das weſtliche Thor fuͤhrte man uns der Kaͤlte wegen in ein geheiztes Zimmer, deſſen ſchlechtes Ausſehen uns auffiel. Endlich fuͤhrte man uns auf den Platz vor dem Thore zuruͤck, um dem Kaiſer bei ſeinem Vorbeigehen den Brief der Generalkommiſſaͤre der hollaͤnd. Geſellſchaft zu Batavia zu uͤber⸗ geben. Wir ſtaunten uͤber die Art dieſes Zeremoniels, weil wir dieſen Brief in Linem der Saͤle des Palaſtes zu uͤberreichen erwarteten. Man ließ uns wenigſtens zwanzigmal den Ort und die Vtenu veraͤndern. Wir waren ſtets von einer unbeſchreiblichen Menge Zu⸗ ſchauer umringt; unter dieſen befanden ſich auch zahl⸗ reiche Abgeſandte von benachbarten Nationen und Mandarine in ihrer eigenthuͤmlichen Kleidung.

Kach einer halben Stunde kam der Kaiſer durch das weſtliche Thor; er ſaß in einem gelben Palankin, welcher mit Seide uͤberzogen war und von 8 Traͤgern getragen wurde. Bei ſeiner Ankunft hieß man uns niederknieen und der Geſandte hielt mit beiden Haͤn⸗ den die vergoldete Buͤchſe in die Hoͤhe, in welcher der Brief an den Monarchen lag. Als der Kaiſer bei uns anlangte, hielt er ſtille, der zweite Miniſter nahm dem Geſandten die Buͤchſe aus der Hand und uͤber⸗ reichte ſie dem Kaiſer. Wir neigten dann das Haupt