Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Knopf tragend, ſtattete uns einen Beſuch ab und kuͤndigte uns die Abſetzung des Mandarin von Nu⸗ chin⸗chen wegen ſeines unhoͤflichen Betragens gegen uns an. Er beſchenkte uns mit 27 Kleidern von Schaf⸗ fellen fuͤr unſere Diener und Soldaten und einiges Obſt fuͤr uns. Das Fahrenh. Thermometer ſtand auf 22 Grad. Bei der Fortſetzung unſerer Reiſe unterſchied ſich die Beſchaffenheit der Orte nicht von jener, wel⸗ che wir heute durchreiſten. Auf unſerm Wege ſahen wir 7 ſteinerne Ehrenbogen, und zum erſtenmal einen Karren mit 2 Pferden: das eine war an die Deichſel, das andere an die Seite geſpannt. Er hatte viel Aehnlichkeit mit dem Fuhrwerk und den Karren in Geldern.

Den 25. kamen wir gegen Mittag in die Stadt Ding⸗yung⸗chen, welche einen ſechseckigen Thurm von 7 Stockwerken ohne Spitze nicht weit von ihren Mauern hat. Wir hatten noch immer Verdruͤßlichket⸗ ten mit den Mandarinen, theils wegen der ſchlechten Speiſen, theils wegen der ſchlechten Wohnung, theils wegen der Coulis. Als die Herren van Braam und Dozy aus der Vorſtadt gingen und Verſuche mit den Schlittſchuhen machten, war das Erſtaunen der Chineſen uͤber ihre Geſchicklichkeit fo groß, daß ſie von allen Seiten herbeiſtroͤmten. In der ziemlich großen Stadt Hong⸗chanschen, welche 2 Thore aber keine Mauern hatte, hielten wir ſtill. Die Stadt Lin⸗ouay⸗chen liegt am Ufer eines ſebhr breiten