Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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einen Berg fuͤhrte ein beſchwerlicher Weg. Zum er⸗ ſtenmal bemerkte ich heute eine Veraͤnderung an den Hunden; bis dieſen Augenblick und in den ſuͤdlichen Theilen des Reiches erblickte ich nur Pudel mit gerade ſtehenden Ohren; hier haben ſie herabhaͤngende Ohren und einen duͤnnen Schwanz; ſind gaͤnzlich von dem Pudel verſchieden und auch groͤßer als dieſer.

Wegen Mangel an Coulis, denn um unſere Ge⸗ ſchenke zu dem Kaiſer zu bringen, waren geſtern 1000 Coulis nothwendig, mußten wir uns laͤnger aufhalten. Auch erfuhren wir, daß die Einrichtungen zu den Her⸗ bergen auf der Reiſe ganz und gar nicht von unſern Fuͤhrern und Mandarinen, ſondern von den Manda⸗

rinen jeder Provinz abhaͤngen.

Den 22. ſtand der Reaum. Thermometer 2 8/% Grad unter dem Gefrierpunkte. Das Reiſen war wegen des holprigen Weges ſehr beſchwerlich. Wir gingen immer auf Ebenen mit kleinen Erhoͤhungen und Abhaͤngen hin; Berge ſahen wir nur in weiter Ferne und trafen auch wenig Fluͤſſe an. Ju der ziemlich großen Stadt Tau⸗chanschen ſah ich zum erſtenmale in kleinen Buden Mais, ſo wie eine Art kleiner platter Boh⸗ nen, welche in China, ſo wie der Mais fremd ſind und eingefuͤhrt werden. Ich zaͤhlte heute s ſteinerne Triumphbogen.

Den 23. langten wir bei der Stadt Liu⸗tcheou⸗ fu an, und uͤbernachteten zu Tin⸗fau⸗ſé. Der Mandarin von Fong⸗vong⸗fu, einen hellblauen