Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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nicht unanſehnlichen Stadt Nan⸗hiong⸗fon an.

Die Beſatzung ſtand in Parade unter den Waffen am

Ufer des Fluſſes hin und der Geſandte wurde mit 2

Salven empfangen, wie es bei allen Hauptwachen von

Chao⸗tcheau⸗fou an der Fall geweſen war. Wir ſchifften uns aus und wurden von dem erſten Manda⸗ rin der Stadt in einem großen und artigen Gebaͤude empfangen, welches man ausdruͤcklich zur Aufnahme Chineſiſcher Großen, wenn ſie reiſen, erbaut hatte. Sobald man alles zubereitet hatte, was zur Fortſetzung unſerer Reiſe uͤber das Gebirg Moiling⸗ chan noͤthig war, verabſchiedeten wir uns von dem Mandarin und ſetzten uns in unſere Palankins. Außer⸗ halb der Stadt verließen wir jedoch dieſelben, weil der Weg gut war und weil uns die Gegend die praͤch⸗ tigſten Ausſichten gewaͤhrte. 4i

Ueber verſchiedene Döͤrfer langten wir von der Stadt Moiling⸗chun an dem Fuße des Gebirges au. Der Weg uͤber dieſes Gebirge iſt ganz mit Qua⸗ derſteinen gepflaſtert, wie auch die ganze Straße zwi⸗ ſchen den Staͤdten Nan⸗biong⸗fou und Nan⸗ nang⸗fou, um das ſtaͤte Fortſchaffen der Waaren zu erleichtern. Bei der Hoͤhe des Engpaſſes findet man ſehr nahe am Wege einen von Felſen umringten Tem⸗ pel, welcher dem Cong⸗fu⸗thé gewidmet iſt. Nicht weit von dieſem Denkmale iſt die Pforte, welche die Provinz Quang-tong von der Provinz Kiang⸗ ſi ſcheidet. 225