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Kaum hatten wir dieſe Pforte verlaſſen, als wir die lebhafteſte Ueberraſchung fuͤhlten, indem wir ſo⸗ gleich das praͤchtige Schauſpiel einer ungeheuern Ebene genoßen, welche am Fuße des Gebirges anfing und gluͤcklich von uns erreicht wurde. Mit Hilfe angezuͤn⸗ deter Fackeln ſetzten wir in der dunkeln Nacht unſere Reiſe fort, bis wir uns außerhalb des Walles der noͤrdlichen Vorſtadt der Stadt Nan⸗nang⸗fon befanden. Wegen des großen Handelsverkehres findet man allenthalben laͤngs des Weges hin, ausgenommen wo der Berg gar zu abſchuͤſſig iſt, unzaͤhliche Wirths⸗ haͤuſer fuͤr Reiſende.
Den 4. Dezember fuhren wir vor San⸗chan⸗ tong vorbei, welches laͤngs des Fluſſes liegt und einen angenehmen Anblick gewaͤhrt; gegen 9 Uhr Morgens erblickten wir auf einem hohen Berge einen dicken Thurm mit 7 Stockwerken. Die Felder waren an beiden Ufern mit Zuckerrohr und Tabak, welcher hier haͤuſig waͤchst, obgleich er nicht ſo gemein iſt, als das Zuckerrohr, bepflanzt. Ich bemerkte an dieſem Orte viele Muͤhlen, welche das Waſſer des Fluſſes uͤber ſeine Ufer treiben, von welchen es ſich in Waſſerbe⸗ baͤlter ergießt, um durch Kanaͤle oder Waſſerleitungen in die Felder geleitet zu werden.— 4
„Nicht weit im Angeſicht des Ortes, bei welchem wir anhielten, beſuchte ich einen Tempel, welcher dem Kong⸗fun⸗the gewidmet iſt; er iſt ſehr groß und im guten baulichen Zuſtande. Der Saal, in welchem


