Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Bett iſt zu V'ong⸗hou⸗cong ſehr breit, aber vol

von Sandbaͤnken.

Den 26. ſahen wir einen Fiſcher mit abgerichteten Voͤgeln fiſchen; in der Nacht fuhren wir vor den be⸗ kuͤhmten Felſen vorbei, welche den Tempel der Goͤt⸗

tin Coun⸗y am einſchließen. Den 27. bemerkten wir bei dem Doͤrfchen Tein⸗v'ong⸗tſauy⸗ſan mehrere Berge von ſonderbarer Geſtalt hinter uns, un⸗ ter welchen viele einzeln ſtanden. Wohin wir auf bei⸗

den Seiten blickten, wurden wir eine Bergkette in

einer Entfernung gewahr, welche uns dieſelben in einem wahrhaft maleriſchen Anblick zeigte, und uͤber

welche nichts von der Art in einem Theile der Erde

gehen konnte.

Dem artig beſchatteten Doͤrfchen Tan⸗tchi⸗ki

gegenuͤber auf der andern Seite des Fluſſes befindet ſich ein einzelner Felſen, deſſen Hoͤhe man mit den Augen nicht erreichen kann und der gerade am Rande des Waſſers ſteht, als wenn er einem fenkrechten Al⸗ ſchneiden unterworfen geweſen waͤre. Drei Viertheile von ſeiner Hoͤhe nach ſeinem Gipfel zu iſt ein großer weißer Fleck, welcher eine Grube zeigt; wie es auch um ihren Urſprung beſchaffen ſeyn mag, ſo ſind doch ihre Geſtalt und Schattirungen merkwuͤrdig. Bei dem Flecken Cok⸗cou⸗un⸗im fau befindet ſich am Ufer ein großes kaiſerliches Salzmagazin, zu welchem eine ſehr breite von Quaderſteinen erbaute Treppe vom Waſſer an fuͤhrrt.U 4 S?