Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

259 ganges befindet ſich im W. das Kloſter Fi⸗lauy⸗tſi in einer ſolchen Lage, daß man es mit ſeinem Ruͤcken an dem Berge unter dem dichten Schatten der Baͤume angelehnt halten ſollte. Den ganzen Dag hindurch erblickten wir an beiden Seiten viele Berge; gegen Weſt ſind mehrere ihrer Hoͤhe wegen merkwurdig. Bei dem Dorfe Tay⸗pehing⸗cok im Weſten des Fluſ⸗ ſes befinden ſich viele Sandbaͤnke. Gegen Untergang der Sonne befanden wir uns an einer andern ſehr en⸗ gen Stelle zwiſchen 2 Reihen ſehr zerriſſener und un⸗ gleicher Felſengebirge. Der Weg ging dann bei ebenen

Drten vorbei, außer in der Nacht, wo wir noch durch

einen Durchgang mußten, deſſen ſehr hohe und her⸗ abhaͤngende Felſen einen unwillkuͤhrlichen Schauder erregten. Dieſer Ort heißt Ang⸗vong⸗hab.

Von nun an ſahen wir wieder nichts als frucht⸗ bare Ebenen, beſonders gegen Oſten. Da ich der ho⸗ hen Ufer wegen die Fluren nicht recht uͤberſehen konnte, begab ich mich an das Land. Soweit mein Auge reichte, erblickte ich nichts als vortrefflich angebaute Felder, welche mich an die Provinz Utrecht erinnerten und in mir das ſuͤße Andenken an mein Geburtsland her⸗ vorriefen. Eine augenehme Abwechslung erblickte das Auge ringsum, wo man nicht den kleinſten Winkel vernachlaͤßigt oder unangebaut fand.

Van der Stadt In⸗te ⸗chen iſt der Boden des gluſfes ganz mit großen Kieſelſteinen angefuͤllt. Sein