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D. 3— 8 Tragſeſſel brachten, vor welchen 20 Diener in derſel⸗
ben Kleidung gingen. Es befand ſich auch ein Trag⸗
altar bei demſelben, auf welchem ein Gefaͤß Raͤucher⸗ werk duftete.
Als der Brief, welcher ſich in einem langen, run⸗
den, mit gelber Seide uͤberzogenem Gefaͤſſe befand, bei
uns voruͤberging, fielen alle Mandarine auf die Kuie;
wir folgten ihrem Beiſpiele. Nach verſchiedenen Ze⸗
remenien wurde uns der Brief vorgeleſen und wir zu
Diſche geladen, bei welchem wir noch mehr Pracht, als das erſte Mal fanden. Als wir die Gluͤckwuͤnſche
der Mandarine unſerer Seits erwiedert hatten, folg⸗
ten wir 2 Fuͤhrern in den Garten Lopqua, wo eine
ſolche Mahlzeit, wie die vorige, aufgetragen wurde, waͤhrend welcher Theaterſtuͤcke aufgefuͤhrt und geſchickte Wendungen und Spruͤnge gemacht wurden.
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Den 24. begleiteten uns alle Perſonen, welche zur
hollaͤndiſchen Kompagnie gehoͤrten, bis zu den Blu⸗
mengaͤrten, einem Orte eine Meile(10 Li) von
der Stadt Kanton entfernt. Den 22. reiſten wir
von hier ab. Die kleine Flotte beſtand aus mehr als
30 Fahrzeugen, von welchen die uns begleitenden Man⸗ darine und ihr Gefolge die meiſten einnahmen, denn
wir hatten nur 12 Fahrzeuge fuͤr den Geſandten Iſaak
Titſin und ſein Gefolge verlangt.
Von Faa⸗ti(den Baumſchulen) ſetzten wir un⸗ ſere Reiſe 2 Stunden lang gegen Suͤd, hernach gegen Weſt und endlich gegen Nord fort. In der Nacht


