Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Se. Excellenz an den Feſtlichkeiten und Vergnuͤgungen des Hofes Antheil nehmen koͤnne; auch wuͤnſchte der Kaiſer, unſer Geſandte moͤchte 2 des Chineſiſchen kundige Europaͤer mitbringen, damit ſie im Noth⸗ falle als Dolmetſcher dienen koͤnnten.

Da der 14. ein Tag von denjenigen war, welchen die Chineſen zu ihren Unternehmungen fuͤr guͤnſtig hal⸗ ten, ſo fing man an, die fuͤr den Kaiſer beſtimmten Geſchenke einzuſchiffen; den 19. gingen alle großen Ge⸗ ſchenke auf s Champanen unter der Begleitung eines vornehmen Mandarin mit dem weißen Knopfe und dreier anderer Mandarinen mit einem vergoldeten Knopfe nach Pe⸗king ab.

Unſere Abſchiedsaudienz fand in der naͤmlichen Pagode ſtatt. Der Tſong⸗tou empfing uns ſehr liebreich und bezeigte ſeine Zufriedenheit, als wir uns zur Abreiſe bereit erklaͤrten. In dieſem Augenblicke gab man kleine Schuͤſſeln mit ſehr wohlſchmeckender Suppe, welche aus dem Mehle einer kleinen Erbſen⸗ art bereitet war, im Kreiſe herum, hernach Taſſen mit Thee. Bei dem Geraͤuſche eines Gomgom ſtand der Vizekoͤnig mit den Mandarinen auf; wir folgten ſei⸗ nem Beiſpiele. Sie ſtellten ſich auf die rechte Seite des Weges, wir nahmen die Linke ein, aufrecht ſte⸗ hend, und das Geſicht einander zugekehrt. Als die Begleitung, welche immer vorwaͤrts ruͤckte, zu uns kam, ſah ich, daß es der Brief des Kaiſers war, wel⸗ chen 8 Culis in ihren Amtskleidern auf einer Art