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welche ſie waͤhrend des Tanzes nach einander abſtrei⸗ fen, und vom Guͤrtel herab haͤngen laſſen. Sie ſind aber ſo duͤnn, daß man ſie kaum wahrnehmen kann. Im ganzen Lande herrſchte der Gebrauch, daß die Kleider und alles andere Geraͤthe mit den Wappen der Eigenthuͤmer verſeben wurden. Als wir zu Nan⸗ gaſaki ankamen, wurden unſere Kiſten verſiegelt,
damit ſie im Magazine nicht mehr unterſucht werden
durften. Indeſſen wurden wir ſelbſt und unſere Saͤnf⸗ ten und Gepaͤcke genau unterſucht.
„Japan iſt ſehr bergig und uneben; beſonders gibt es um die Kuͤſten ſehr viele Felſen, und die Haͤ⸗ fen ſind mit Klippen und Sandbaͤnken erfuͤllt. Der Boden iſt im Ganzen unfruchtbar, indem er groͤßten⸗ theils aus Sand und Thonerde beſteht; aber durch Fleitz und guten Duͤnger, durch Waͤrme und hinlaͤng⸗ lichen Regen wird er ſehr fruchtbar. Im Sommer iſt die Hitze ſo heftig, als im Winter die Kaͤlte. Die Witterung iſt ſehr wechſelnd, faſt das ganze Jahr reg⸗ nig, vorzuͤglich in den Sommermonaten Gewitter; Stuͤrme und Erdbeben ſind nicht ſelten.
Die Japaner beweiſen ſich in allen Unternehmun⸗ gen viel gebildeter und geſitleter, als andere Natio⸗ nen Aſiens und Afrikas. Itt gleichwohl ihre Frei⸗ heit durch die Geſetze ſehr eingeſchraͤnkt; ſo veral⸗ ſcheuen ſie doch die Grauſamkeiten der Hollaͤnder ruͤck⸗ ſichtlich des Sklavenhandels, und ſichern ſich gegen die Bedruͤckungen und Aumaßungen der Auslaͤnder. Unterwuͤrfigkeit gegen die Obern, und Gehor ſam ge⸗ gen die Aeltern wird den Kindern ſchon in fruͤher
Jugend eingepraͤgt. Die Geſetze der Hoͤſlichkeit find ſtreng und unverbruͤchlich. Die Sparſamkeit iſt eine berrſchende Tugend, deßwegen iſt Theurung und Hun⸗
ersnoth ganz unbekannt, Voͤllerei und Trunkenheit ehr ſeltene Erſcheinungen. Ihre Reinlichkeit erſtreckt ſich nicht bloß auf den Koͤrper, ſondern auch auf ihre
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