Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſeiner Beherbergung gebaut, und

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ſten vorbereitet, aber von einem Jahre zum andern aufgeſchoben worden. Man hatte auf dem Wege, wel⸗ chen der Monarch nehmen mußte, neue Haͤuſer zu ir alle Bedurfniſſe uͤberfluͤſſig geſorgt. Waͤhrend ſei bweſenheit wur⸗ de die kaiſerliche Zitadelle dem Fuͤrſten der Landſchaft Mito, und die Regierung ſelbſt verſchiedenen Reichs⸗

rathen uͤbergeben. Obſchon dieſe Reiſe ſieben Tage

dauern ſollte, ſo war doch fuͤr den Kaiſer und deſſen ltelih Gefolge der Aufwand von 4,680,000 Thaler noͤthig.

Am 25. Mai reiſfen wir von Jeddo nach Nan⸗ gaſaki auf dem naͤmlichen Wege, auf welchem wir gekommen waren. Ich bemerkte eine außexrordentliche Induſtrie der Landleute, welche ihre Aecker mittelſt eines loͤffelartigen Gefaͤßes noch duͤngten, als die Saat ſchon aufgeſchoſſen war. Auf dieſer Ruͤckkehr wurden uns weit mehr Freiheiten geſtattet, als vorher; wir durften die groͤßten und ſchoͤnſten Tempel in Miakko beſchauen, die meiſten liegen auf Anhoͤhen und gewaͤh⸗ ren die erfreulichſte Ausſicht. Ich ſah auch die kunſt⸗ lichen Waſſerbehalter, in welchen die Moͤnche ſchwarze Schildkroͤten fuͤr ihr Vergnuͤgen unterhalten. Der groͤßte Tempel iſt jener des Daibud; er ruht auf 96 Pfeilern, und hat mehrere ſehr hohe und ſchmale Eingaͤnge. Er beſteht gleichtam aus zwei Stockwerken, und hat ein doppeltes Dach, deſſen Bber⸗ ſtes durch vieie Pfeiler unternuͤtzt iſt. Der Boden iſt mit viereckigen Marmorſteinen belegt. Leider hat die⸗ ſes praͤchtige Gebaͤude zu wenig Licht. Das Goͤtzen⸗ bild des Daibud in der Mitte des Tempels war ſo ungeheuer groß, daß nach der Verſicherung der Doll⸗ metſcher in der Handwurzel ſechs Menſchen ganz be⸗ quem auf japaniſche Art atzen koͤnnen. 4

In Oſakka beluchten wir mehrere Komoͤdien, lernten die japaniſchen Taͤnze keunen, in welchen die

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Maͤdchen 10, 20, 30 Kleider uͤber einander tragen,