Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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die Veredlung der Produkte und Waaren des Landes; zugleich iſt der Hof des Dairi als die einzige Akade⸗ mie des Landes zu betrachten, denn alle Buͤcher wer⸗ den daſelbſt gedruckt.

Am 14. April reiſten wir uͤber die Stadt Oits durch die fruchtbaren Landſchaften Omi, Iſi und Kwana. In der Umgebung der letzteren Stadt wur⸗ de gerade der Reis gepflanzt, welcher zuerſt in Beete dick geſaͤet wird; ſobald er aufgeſchoſſen iſt, werden die zu dichten neben einander ſtehenden Halme ausge⸗ riſſen, und in ein anderes Land verpflanzt, welches gewoͤhnlich auf die Entfernung einer viertels Meile unter Waſſer ſteht. In allen Doͤrfern fanden wir viele Aepfel⸗, Birn⸗, Pflaumen⸗, Kirſchen⸗, Mandel⸗ und Pfirſchig⸗Baͤume. Eben ſo wurden auch uͤberall Reiſeſchuhe, aus Stroh geflochten, verkauft, in wel⸗ chen man bei kothigem Wetter die Fuͤſſe ſtets benaßte. Auch den Pferden bindet man ſtatt des Beſchlags die⸗ ſe ſtrohenen Hufe an die Fuͤſſe, damit ſie vor dem Straucheln geſchuͤtzt werden. Am 20 April kamen wir durch die große und feſte Stadt Kakegaba an den ſehr großen Fluß Oygaba, wo viele Menſchen, welche das Bett genau kennen, bereit ſeyn mußten, die Reiſenden und deren Gepaͤcke hinuͤber zu tragen, und mit ihrem Leben zu haften, daß kein Ungluͤck ge⸗ ſchehe. Ihre Belohnung wird nach der Hoͤhe des Waſſers und nach der Gefahr ſelbſt bemeſſen.

Bis Farra wandelten wir immer neben der See⸗