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kuͤſte, aber von da uͤber eine bergige Strecke. Am 25. uͤberſtieg ich den Fakonieberg meiſtentheils zu Fuß, um die zahlreiche Menge von Geſtraͤuchen und Baͤu⸗ men zu unterſuchen, deren viele zur Ueberlieferung nach Nangaſaki angeordnet wurden. Am Dorfe Fakoni wurden wir von einer kaiſerlichen Wache ſtreng unterſucht, welche beſonders keine Frauenzim⸗ mer durchſchluͤpfen laͤßt, die als Pfaͤnder der Treue ihrer Maͤnner gegen den Kaiſer am Hofe bleiben muͤſ⸗ ſen. Am 27. April naͤherten wir uns der Reſidenz Jeddo, deren Vorſtaͤdte laͤngs dem Strande ſich be⸗ finden. Der Hafen iſt ſo verſchlammt und moraſtig, daß die Schiffe oͤfters fuͤnf Meilen entfernt bleiben muͤſſen. Weßwegen die Stadt gegen die Seeſeite vor feindlichen Angriffen ganz ſicher iſt. Wir uͤberſchritten die beruͤhmte Bruͤcke, von welcher alle Wege des Reichs gemeſſen werden. Bald wurden wir am Eingange der Stadt in unſere Herberge getragen, deren wenige Gemaͤcher meiner Erwartung von dem Empfange einer
Geſandt ſchaft im Morgenlande nicht entſprachen. Zuerſt wurden wir mit ausdruͤcklicher Erlaubniß der Regie⸗ rung von fuͤnf Aerzten und zwei Aſtronomen beſucht, welche uͤber unſere Ankunft ihre Freude aͤußerten. Die Aſtronomen wollten uͤber die Beſtimmung der Zeit nach Minuten belehrt ſeyn, welches wegen mei⸗ ner Unkunde nicht moͤglich war. Die Aerzte wollten vorzuͤglich wiſſen, wie Krebsſchaͤden, Beinbruͤche, Na⸗ ſenbluten, Geſchwuͤre, Verengung der Vorhaut, Hals⸗


