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fuͤhrt werden, weil die Dollmetſcher ſie nicht verſte⸗ hen. Privatperſonen duͤrfen keinen Handel mit Gam⸗ pfer von Sumatra und mit Schaalen der Schild⸗ kroͤten treiben, weil die Kompagnie allein ſich dieſel⸗ ben vorbehalten hat.
In Japan werden die eingefuͤhrten Waaren nur im Wege der Verſteigerung verkauft, und mit inlaͤn⸗ diſchen Produkten gleichſam tauſchweiſe bezahlt. Dage⸗ gen werden jene welche von den Dollmetſchern ſelbſt, oder durch deren Begüuͤnſtigung von den Hollaͤndern eingeſchwaͤrzt ſind, nur mit baarem Gelde und viel theuerer bezahlt. Deßwegen ſind große Strafen auf den Schleichhandel geſetzt. Um den Fremden die Gelegen⸗ heit zur Erlernung der japaniſchen Sprache zu beneh⸗ men, duͤrfen die Hollaͤnder keiner andern Dollmetſcher ſich bedienen, als der Japaner. Dieſe ſind abgetheilt in drei Klaſſen, naͤmlich in Ober⸗ und Unterdollmet⸗ ſcher und Lehrlinge. Die erſteren ſind gewandt im Schreiben der hollaͤndiſchen Sprache von der Linken zur Rechten, wie die Europaͤer.
Die Erlaubniß zu botaniſiren konnte ich erſt nach vielen Umſtaͤnden erhalten; weßwegen ich durch die Dollmetſcher, welchen ich taͤglich Unterricht in der Chirurgie und Medizin gab, Gewaͤchſe mit Blaͤtter⸗ bluͤthen und Fruͤchte vom Felde bringen ließ.
Der Hafen von Nangaſaki iſt der einzige, in welchen die einheimiſchen, wie die fremden Schiffe einlaufen. Die Stadt iſt eine der vornehmſten und


