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Bettſtelle mit einem Himmel ohne Vorhaͤnge aufge⸗ ſtellt, auf welcher der japaneſiſche Offizier ſitzen ſollte.
Auch wurde ein Verzeichniß unſerer 110 Mann und
34 Sklaven, mit dem Alter eines Jeden zur Uebergabe gefertigt. Nach demſelben wurde die Mannſchaft je⸗ den Morgen und Abend von den Japanern gemuſtert. Am 14. kam ein ſo heftiger Sturm, daß man den Anker nicht aufwinden konnte, ſondern das Seil ab⸗ hauen, und unter Segel gehen mußte. Sogleich naͤher⸗ te ſich uns ein Boot vom Lande. Der Kapitain be⸗ deckte ſich daher mit einem blauſeidenen, von Silber beſetzten Kleidee, welches ſehr groß und weit, uͤberall ausgeſtopft, und vorn mit einem großen Kiſſen ver⸗ ſehen war. Dieſes Kleid ſicherte von jeher gegen den Schleichhandel, indem die Chefs und Kapitains nicht unterſucht wurden. Gewoͤhnlich machte der unſrige in dießen Anzuge taͤglich drei Wanderungen von dem Schiffe in die Faktorei, und war mit Waaren ſo ſchwer belaſtet, daß er von zwei Matroſen unter den Armen unterſtuͤtzt werden mußte, wenn er an das Land kam.
Sobald wir zu den aiſerlichen Wachen auf beiden Seiten des Hafens kamen, ließen wir Kanonen zu ihrer Begruͤßung loͤſen. Waͤhrend wir im Hafen ſegel⸗ ten, genoſſen wir die entzuͤckendſte Ausſicht auf die umliegenden Berge und Huͤgel, welche alle bis auf die Spitze bebaut waren. Mittags legten wir in der Entfernung eines Buͤchſenſchußes von der Stadt Nan⸗ gaſacki, und eben ſo weit von der Inſel Dezima,


