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Das kleinſte Segel zwiſchen dem Hintermaſte allein konnten wir aufſetzen, um das Schiff gegen Wind und Wogen zu erhalten. Da die See ſo heftig tobte, daß das Schiff immer hin und her geworfen wurde, ſo hielt ich mich gewoͤhnlich auf dem freien Verdecke auf. Um hier einigen Schutz gegen die uͤberſtroͤmenden Wellen zu haben, benutzte ich auf der Seite des Backbords, wo das Seil aufgefetzt wird, ein Stuͤck Segeltuch zum Obdache gegen die Wogen. Allein bei einer hef⸗ tigen Erſchuͤtterung des Schiffes wurde ich aus mei⸗ nem Schlupfwinkel uͤber das erhabene und vom Re⸗ genwaſſer ſchluͤpfrige Verdeck ſo heftig auf die andere Seite geworfen, daß ich beinahe in das Meer gefallen waͤre. Am 10: hatten wir noch einen ſo heftigen Sturm, welcher 24 Stunden dauerte. Die bisherige Erfahrung hat gelehrt, daß von fuͤnf Schiffen, welche nach Ja⸗ pan beſtimmt ſind, eines verloren gehe.
Am 13. ſahen wir das feſte Land von Japan; Abends ließen wir am Eingange des Hafens von Nan⸗ gaſacki Anker werfen. Wir bemerkten, daß verſchie⸗ dene Wachen unſere Ankunft durch Fernrohre wahr⸗ genommen, dem Gouverneur gemeldet, und verſchie⸗ dene Feuer angezuͤndet hatten. Heute wurden die Ge⸗ betbuͤcher und Bibeln der Matroſen geſammelt, in eine Kiſte gelegt, und dieſe vernagelt, dann den Japanern uͤbergeben, von welchen ſie erſt bei unſerer Abreiſe zuruͤck erſtattetwurden, weil kein chriſtliches Buch in Japan an den Tag kommen darf. Auf dem Verdecke wurde eine


