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Trocknen und Aufbewahren ausgewaͤhlt habe, erleuch⸗ teten Abends, ſo bald es dunkel wurde, meine Kajuͤte mit einem blaͤulichen Phosphorſcheine, welcher zwei Tage fortdauerte. Rieb ich einen leichten Flecken mit den Naͤgeln, ſo wurde das Licht weder geſchwaͤcht noch veraͤndert. Es iſt bekannt, daß alle thieriſchen
Subſtanzen mehr oder wenigere phosphoriſche Saͤure
enthalten, daß ſie ſelbſt in den Knochen, Graͤten und Schaalen der Thiere ſich findet, und bei der Zer ſetzung
der Organiſation durch die Faͤulung aus der vorigen
Verbindung losgeriſſen wird. Da die Faͤulung zugleich viel Brennbares verfluͤchtiget, ſo verbindet es ſich
wohl mit einigen Theilen der Phospherſaͤure, und 1
verurſacht ein Leuchten, durch welches öfters ganze Stellen auf der Oberflaͤche des Meeres glaͤnzend werden.
Oft leuchten auch geſalzene und zum Trocknen auf⸗
gehaͤngte Fiſche ſehr ſtark.
Seit unſerer Abfahrt von Batavia waren die
Matroſen vorzuͤglich von Wechſelfiebern gequaͤlt; ſobald
aber die Kaͤlte und ſtarken Winde zunahmen, hoͤrte
dieſe Krankheit auf. In Batavia ſtand das Ther⸗ mometer auf 3800— 860, and auf der Hoͤße, wo wir uns jetzt befanden, hatte es 780— 790.
Am 26. ſegelten wir in den Sund der Inſel For⸗ moſa. Vom 30. hatten wir mehrere Stuͤrme mit Regen bis zum 7. Auguſt. Die Wellen ſchlugen ſtets uͤber das Schiff zuſammen; Offiziere und Matroſen wur⸗ den krank, weil ſie keine Kleider trocken halten konnten.


