Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Zu den augenehmſten Fruͤchten gehoͤren der Piſang, die Ananas, Kokusnuß, die der Pflaume aͤhnliche Jambo und Jambobal, welcher die Groͤße einer Birne hat, in Scheiben geſchnitten und im rothen Weine gekocht, genoſſen wird. Der dem Bombax aͤhnliche Baum Ka⸗ tappa hat laͤngliche und etwas platte Fruͤchte, mit ei⸗ nem auch zwei Kernen, welche ſo fuͤß wie Mandeln, und ſehr nahrhaft ſind. Die reife Papaya iſt gelb, und ſo groß, wie eine Melone, ihr Fleiſch ſchmeckt auch wie dieſe. Karambola iſt eirund, gelblich, fuͤnf⸗ eckig mit ſcharf vorſtehenden Spitzen, hat eine ange⸗ nehme Saͤure, und wird ſowohl roh, als gekocht ge⸗ noſſen. Bilimbing iſt laͤnglich, fingerdick und ſauer, wird zerſchnitten, in Suppe gelegt oder in Syrup mitgetheilt; von dem Safte dieſer Frucht wird mit Zucker ein Syrup bereitet, welcher in Fiebern unge⸗ mein Durſt loͤſchend iſt. Rotting hat die Form ei⸗ ner Haſelnuß, mit kleinen glaͤnzenden Schuppen, und inwendig einen ſaͤuerlichen Brei, welcher zum Loͤſchen des Durſtes ausgeſogen wird. Rambutan waͤchſt in großen Trauben, und enthaͤlt einen ſaͤuerlich ſuͤſſen Saft, welcher allgemein gegen den Durſt gebraucht wird. Die Indier und Sklaven bedienen ſich beſonders der Brodfrucht, und der ſtinkenden Durio; beide ſind zroͤßer als ein Kindskopf, und mit einer ſtachlich⸗ ten Schale uͤberzogen, das Innere wird theils roh, theils auf irgend eine Art zubereitet genoſſen. Auch glaubt man, daß der Durio den Schweiß und Urin