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lich rothe Ruhr, weßwegen die Einwohner erſt gluͤhen⸗ de Eiſenſtangen darin abloͤſchen, ehe ſie ſich deſſen bedienen.
Die in Batavia gangbaren Muͤnzen ſind theils indiſche, theils europaͤiſche. Hollaͤndiſche Dukaten waren zu meiner Zeit ſeltener, als Dukatons und Piaſter, Schillinge und Rundſtuͤcke der Kompagnie. Die im Handel gehraͤuchlichſten Muͤnzen waren goldene und ſilberne Roupien, welche, unter dem Namen des Prinzen von Matura geſchlagen, durch die bei⸗ gefetzte chriſtliche Jahreszahl unterſchieden werden. Die den Indiern angenehmen ſpaniſchen Piaſter ſind gewoͤhnlich abgehauen, kommen uͤber die Manili⸗
ſchen Inſeln, und enthalten ſehr feines Silber. Doch
gibt es auch kleine Landmuͤnzen hier wie in Suma⸗ tra und Borneo.
An den Kanaͤlen innerhalb der Stadt ſind kleine
ſteinerne Schanzen errichtet, und mit Kanonen ver⸗ ſehen; wie auch auf den Straſſen in beſtimmter Ent⸗ fernung Kanonen aufgeſtellt ſind, damit bei einem
Aufruhre der Indier und Sklaven in den Straſſen
ſchnell Schrecken verbreitet werden kann. So noth⸗ wendig dieſe Anſtalten ſind, ſo verbittern ſie doch den Lebensgenuß jedes gefuͤhlvollen Europaͤers. Einige der zahlreichen Chineſen, welche ihre Waaren uͤberall feil zu bieten herum laufen, beſchaͤfftigen ſich mit Retnigung der Ohreu durch feine Inſtrumente, in welchem Geſchaͤfte ſie ſehr geſchickt ſind.
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