Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

214

deſſelben; bei ungeſtuͤmen Wetter kann man ihn im Springen faſt mit Haͤnden erhaſchen. Je tiefer wir in das Land eindrangen, deſto we⸗

niger glaubten wir genug bewaffnet zu ſeyn; auch

hielten wir uns gegen die Einwohner ſelbſt, deren Sprache unſere Hottentotten nicht mehr gut verſtan⸗ den, gut geſichert. Wir entſchloſſen uns alſo, noch mehrere Hottentotten zu locken, und verſprachen ihnen, ſie mit Taback zu belohnen, und eine hinreichende Menge Buͤffel fuͤr ſie zu ſchießen. Dadurch wurde un⸗ ſer Zug auf mehr als hundert Perſonen vermehrt. Wirklich gelang es uns, aus einer Heerde etlicher hun⸗ dert Buͤffeln einen, nebſt einer Kuhe und einem Kal⸗ be bald zu erlegen.

Am 30. Dezember beſuchten wir das warme Bad, im Bezirke Olifant. Die Gebirgsart beſteht hier

aus einem ſchwarzen Eiſenerze, welches mit dem Ei⸗ ſenſchlacken Aehnlichkeit hat. Die Erde umher iſt braun, auch der Ruͤcken des Berges umher enthaͤlt viel wei⸗ ßen Quarz. Das Waſſer war ſo maͤßig warm, daß man an den drei Quellen darin ſitzen konnte. Auf der Oberflaͤche deſſelben erſcheint ein blaues, duͤnnes, fei⸗ nes Haͤutchen, und auf die Steine und Zweige, wel⸗ che man einwirft, ſetzt ſich ein ſafrangelber Ocker. Der Geſchmack war tintenartig, und der Geruch ſehr beftig. Durch beigemiſchtes Theewaſſer wurde es blaͤu, licht, durch China⸗Pulver ſchwaͤrzlich, weßwegen es eiſenhaltig ſeyn muß. Die braͤunliche Erde, welche