Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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um die Quelladern befindlich war, enthielt ſchoͤne Salzkryſtalle, wie auch das in das Waſſer gelegte Holz Eiſentheilchen, welche ſich wie Schuppen anſetzten. Mat bediente ſich des Bades vor dem Aufgange der Sonne, oder Abends in der Kuͤhlung, weil waͤhrend des Tages die Hitze zu groß iſt.

Erſt nach einer Reiſe von fuͤnf Monaten kebhrte ich an das Kap zuruͤck, um auf den im Anfange des Jahres 1774 nach Europa ſegelnden Schiffen meine anſehnliche Sammlung von Zwiebeln, Pflanzen, Sa⸗ men, lebenden Gewaͤchſen, Inſekten, ausgeſtopften Voͤgeln und ſeltenen Thieren zu ſenden. Waͤhrend des Winters beſuchte ich die umliegenden Huͤgel, Ber⸗ ge und Felder um ſo fleißiger, als ich durch einen ledigen Sklaven unterſtuͤtzt wurde, welcher, obſchon ein Deutſcher, durch widrige Schickſale hieher gekom⸗ men ar.

VI. Im September 1714 machte ich in Geſell⸗ ſchaft meines vorigen Begleiters Maſſon wieder eine Reiſe in das Innere auf einer andern Seite, und hatte mit vielen neuen Muͤhſeligkeiten faſt taͤglich zu kaͤmpfen; dem ungeachtet wurde ich fuͤr dieſe we⸗ der durch intereſſante Entdeckungen und Beobachtun⸗ gen, noch durch wichtige Sammlungen entſchaͤdigt. Gewoͤhnlich kamen wir in Gegenden, wo wir zugleich den groͤßten Mangel an Waſſer litten. So kamen wir auf den duͤrren und mageren Kar ro in eine brennend