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durch unſere Gewehre ſchuͤtzen, oder die Veranlaſſung dieſer ungewoͤhnlichen Erſcheinung wahrnehmen konn⸗ ten. Erſt des andern Morgens ſahen wir, daß eine Hyaͤne das Vieh verfolgt hatte. Einer meiner Och⸗ ſen war in die Weiche gebiſſen, daß die Haut ſechs Zolle herab hieng; indeſſen war die Wunde nicht ganz durchgedrungen. Die Hyaͤne iſt ein ſehr dreiſtes und liſtiges Thier, welches den unter freiem Himmel ſchla⸗ fenden Reiſenden die Schuhe von den Fuͤſſen und den Sattel unter dem Kopfe des Reiſenden wegfrißt; kommt ſie unter eine Heerde von Schafen, ſo bringt ſie nicht nur viele um, ſondern ſchuͤchtert ſie auch ſo ein, daß ſie ſich bis zum Erſticken zuſammendraͤngen.
In ſumpfigen und binſenreichen Gegenden ſah ich einen huͤbſchen Kernbeißer(Loxia macroura). Er war dem Kruͤnitz in ſeiner rothen ſchoͤnen Sommerkleidung ſehr aͤhnlich, unterſchied ſich aber durch ſeinen Schwanz, der viel laͤnger, als der Koͤrper ſelbſt war. Er iſt im Winter grau, wie das Weibchen ohne langen Schwanz waͤhrend des ganzen Jahres. Er ſchien von dem lan⸗ gen Schwanze immer herab gezogen zu werden, und konnte nicht gerade fliegen, ſondern immer nur in Winkeln, bald auf, bald abwaͤrts. Bei ſtarkem Win⸗ de wurde ſein Flug durch den langen Schwanz ſo ge⸗ hemmt, daß er nie nach beliebiger Richtung fliegen konnte, ſondern immer auf die Seite geworfen wurde. Sein langſamer Flug erleichtert das Herabſchießen


