Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſtuͤtzung meiner hohen Goͤnner zu Amſterdam moͤg⸗ lich. Da aber die beiden mir guͤnſtigen Gouverneurs geſtorben waren, ſo war ich außer aller Verbindung mit jenen; und da die Uebergabe der Muſter⸗Rollen der Schiffmannſchaft bei der Abfahrt aus dem Texel vergeſſen war, ſo blieb dieſelbige einige Jahre ohne Sold, und mußte ihr Leben nur durch Schulden friſten. Auch mir blieb kein anderes Mittel uͤbrig, als meine ſchon bedeutende Schulden durch neue An⸗ lehen zu vermehren, welche mir der Polizei⸗Seeretair Bergh ſehr gerne machte. Obſchon ich mich allein dieſes Mal in meinen Wagen ſetzte; ſo hatte ich doch den vom Koͤnig in England geſendeten Gaͤrtner Maſ⸗ ſon zum Gefaͤhrten, welcher mit Forſter, Sparr⸗ mann und Cook auf dem Kap angekommen war, als dieſe ihre Reiſe um die Welt und gegen den Suͤd⸗ pol machten. Jeder von uns hatte ein Reitpferd und einige Paar Ochſen vor ſeinem Wagen.

Schon am dritten Tage beſuchten wir den Salz⸗ Teich, in welchen das Seewaſſer geleitet wird, wel⸗ ches beſonders nach Winterregen einen Rahm auf der Oberflaͤche mit der ſtaͤrkſten Kriſtalliſation bildet. Die⸗ ſer ſenkt ſich allmaͤhlig zu Boden, haͤuft ſich immer mehr an, und wird ſo grob, daß jeder Einwohner ihn zum Salzen verwenden kann. In dieſer Gegend bluͤ⸗ hen die meiſten Pflanzen bloß im Fruͤhlinge und An⸗ fange des Sommers; ſpaͤter trocknen die Suͤdoſtwinde alles aus, und zerſtreuen den Samen noch unreif.