Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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in Finſterniß, und in einen dieken uͤberhangenden Nebel gehuͤllt war. Dieſer ſtieg aus dem erhitzten Lande auf, verdickte ſich in der ſchleunig abgekuͤhlten Luft, und wurde ſo ſtark, daß man von dem ganzen Lande nichts ſah, ſondern alles eine ebene Wolke ſchien, und daß die vorher ziemlich gleiche Ausſicht auf beiden Seiten des Berges jetzt hoͤchſt verſchieden wurde.

Im Man beſchaͤfftigte ich mich vorzuͤglich mit dem Botaniſiren. Eingeweihte wiſſen, daß man das Oeff⸗ nen und Schließen der Blumen als eine Uhr anſehen kann, um die Stunden des Tages zu beſtimmen, und zugleich heiteres und ungeſtuͤmes Wetter vorher zu ſagen, So oͤffnet ſich die Moeraea undulata nicht eher, als um 9 Uhr des Morgens, und ſchließt ſich um 4 Uhr Abends. Dagegen oͤffnet ſich die Ixia cin- namomoca um 4 Uhr Abends, und verbreitet waͤh⸗ rend der ganzen Nacht den angenehmſten Geruch. Mehrere Blumen der Zwiebelgewaͤchſe zeigen die Wit⸗ terung dadurch an, daß ſie ſich jenen Morgen nicht oͤffnen, an welchem Tage Regen bevorſteht, und daß ſie ſich allzeit eine Stunde vorher ſchließen, ehe der Regen kommt.

V. Im Anfange September erinnerte mich der reitzende Fruͤhling an die Pflicht, eine neue und große Reiſe in das Innere von Afrika zu machen; allein ohne Vermoͤgen war dieſes nur durch Unter⸗