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Materialien verfertigt ſind, in andern aber verſchiede⸗ ne, in gemaltes Goldpapier ausgeſchnittene Figuren, Stuͤckchen Holz mit Inſchriften in chineſiſchen Cha⸗ rakteren u. ſ. w. Ein Kaͤſtchen, welches oft nicht groͤßer iſt, als eine Schnupftabaksdoſe enthaͤlt ſehr oft eine Lieblingsgottheit der Cochinchineſenz eine Schutzgottheit der ſelben kann ohne die geringſte Unbe⸗ quemlichkeit in jedem Winkel des Hauſes aufgeſtellt, oder auch zur Noth in der Taſche nachgetragen werden.
Die Cochinchineſen ſind außerordentlich aber⸗ glaͤubiſch; der boͤſe Geiſt wird bei ihnen weit mehr gefuͤrchtet, als der gute verehrt. Große hoͤlzerne Pfaͤhle oder Saͤulen ſind in dem Lande errichtet, um den boͤſen Geiſt, durch welchen nach ihrer Meinung ein Ungluͤck bewirkt worden iſt, zu verſoͤhnen. Eben ſo glauben ſie auch, wenn ein Kind ſtirbt, daß die Ael⸗ tern deſſelben den Zorn eines feindſeligen Gottes ſich zugezogen haben. Sie ſuchen dann durch Opfer von Reis, Oel, Thee, Gold u. ſ. w. den Zorn des belei⸗ digten Gottes abzuwenden.
Eine der vorzuͤglichſten Bedingungen des Tracta⸗ tes, welchen Ludwig XIV. durch den Biſchof An⸗ dran mit dem Koͤnige von Cochinchina ſchließen ließ, war, daß die Halbinſel Turon an Frank⸗ reich abgetreten werden ſollte. Das halbinſelfoͤrmige Vorgebirge Turon(oder Hanſan) iſt fuͤr Cochin⸗ china, was Gibraltar fuͤr Spanien iſt. Tu⸗ ron hat guch einen großen Seehafen, welcher gegen


