Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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alle Winde geſchuͤtzt iſt; die Schiffe koͤnnen zu jeder Zeit einlaufen und daſelbſt ausgebeſſert werden. Die verſchiedenen Thaͤler, welche ſich gegen die Kuͤſte der Bai oͤffnen, werden durch eine Menge von vortreff⸗ lichen kryſtallhellen Waſſerbaͤchen befruchtet. Wenn Frankreich in Beſitz dieſer Landenge gekommen waͤre, ſo haͤtte es ſich leicht eine bleibende dauerhafte Nie⸗ derlage in dem Orient verſchaffen koͤnnen. Außerdem war auch noch die kleine Inſel Callas, welche un⸗ gefaͤhr ſechs teutſche Meien gegen Suͤd von der Tu⸗ ronsbai liegt, in dem Gebiete begriffen, welches an Frankreich abgetreten werden ſollte. Dieſe Inſel beherrſcht vollkommen die Einfahrt in den Hauptarm des Fluſſes, an welchem Fai⸗Foo, der alte Markt⸗ pla, fuͤr den geſammten auswaͤrtigen Handel liegt. Doch wurde dieſem Vertrage durch verſchiedene hin⸗ dernde Umſtaͤnde nie nachgekommen.

Der Zuſtand des Handels von Cochinchina, ſo wie er im Jahre 1793 geweſen iſt, koͤnnte wahrſchein⸗ lich in keinem Lande der Welt bedeutend genannt wer⸗ den. Die große Revolution und die dieſer folgende ſchreckliche Verwirrung, welche eine ſo lange Reihe von Jahren angedauert hat, muͤſſen nothwendig den Ackerbau und den Handel gaͤnzlich in demſelben zer⸗ ſtoͤrt haben. Wirklich beſchraͤnkte ſich der letztere waͤh⸗ rend unſerer Anweſenheit bloß auf wenige chineſi⸗ ſche Jonken, auf einige engliſche und portugie⸗ ſiſche Schiffe.

57. B. China. II. 2. 2