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chen niedergelegt, in welchem das heilige Bildniß ſich befindet. Auf der Nordkuͤſte von der Turons⸗B a ĩ hatte ich Gelegenheit, ein ſolches Opfer auzuſehen. Der Gott Budha oder To befand ſich auf einem Bananen⸗Baum, in einem großen Kaͤfig von Gitter⸗ werk, welcher zwei Fluͤgelthuͤren hatte. Ein Prieſter in einem langen gelblichen Kleide, welches bis auf den Boden reichte, mit bloßem, vollkommen glatt ge⸗ ſchornem Kopfe wurde von wenigen Bauern begleitet, welche ihm ehrerbietig nachfolgten. Bei dem Baume angekommen, lehnten die Bauern eine Leiter an den Baum; ein anderer ſtieg uͤber dieſelbe hinauf, und legte zwei Schalen mit Reis, einen Becher mit Zucker, und einen mit Salz vor das Goͤtzenbild in den Kaͤfig. Waͤhrend dieſes geſchah, hielt der Prieſter beſtaͤndig die Arme empor, hatte die Augen gegen den Himmel
gerichtet, und murmelte etwas in einem dumpfen Tone vor ſich hin. Der Mann, welcher die Leiter getragen hatte, war auf die Knie gefallen, und hatte ſich waͤhrend des Opfers neunmal mit dem ganzen Koͤrper auf die Erde niedergeworfen. Ein kleiner Junge ſtand mit einer metallenen Schaale voll gluͤhen⸗ der Kohlen dicht vor dem Prieſter.
In der Gegend der Turons⸗Bai ſieht man an einem der aͤußerſten Baͤume von jeder noch ſo unbe⸗ deutenden Baumgruppe Kaͤſtchen aus Holz oder ge⸗ flochtene Koͤrbe zwiſchen den Hauptzweigen, in deren einigen ſich Bilder befinden, welche aus verſchiedenen


