Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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von der Geſellſchaft weg, anſtatt gegen dieſelbe. Die Dienerſchaft und das Gepaͤcke befinden ſich im Hin⸗ tertheile des Schiffes. Die Schiffe zum Kuͤſtenhandel und die Fiſcherkaͤhne ſind von ſehr mannigfaltiger Ge⸗ ſtalt und Bauart. Ihre Kauffahrtei⸗Schiffe, welche in fremde Laͤnder ſegeln, ſind nach dem naͤmlichen

Plane, wie die chineſiſchen Junken erbaut. Sie ſind zwar ihrer Form und Bauart nach keine Muſter einer vollkommenen Schiffbaukunſt; aber doch in Ruͤckſicht des hohen Alters ihrer Erfindung ehrwuͤrdig, weil ſie ſchon mehrere tauſend Jahre ohne alle Veraͤnderung fortgedauert haben..

Der jetzige Koͤnig von Cochinchina hat zwar in Ruͤckſicht auf die Bauart der Kriegsſchiffe die Feſ⸗ ſeln der Gewohnheit zum Theil zerbrochen; aber die Volksvorurtheile nicht ganz aus den Augen gelaffen.

Bei der Sprache der Cochinchineſen iſt zu bemerken, daß ſie die drei Conſonanten B. D. und R. in ihre Sprache aufgenommen haben, und ſich der⸗ ſelben ohne Schwierigkeit bedienen. Auch in der Kon⸗ ſtruktion der Worte iſt zwiſchen der chineſiſchen und eochinchineſiſchen Sprache ein bedeutender Unterſchied.

Die Religion der Co chinchineſen iſt eine Mo⸗ dification der weit verbreiteten Lehre des Budha. Ihrer Schutzgottheit bringen ſie die Erſtlinge der Heerden und aller ihrer Fruͤchte zum Opfer. Mit gro⸗ ber Ehrerbietung werden dieſe Erſtlinge vor dem Kaͤſt⸗