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ſchmoren, und in einigen wenigen vorzellanenen Be⸗ chern und Schalen. Ihre Geraͤthſchaften von gegoſſe⸗ nen Eiſen koͤnnen in Ruͤckſicht ihrer Qualitaͤt den chi⸗ neſiſchen ganz an die Seite geſetzt werden; dagegen ſind ihre irdenen Geſchirre von weit geringerer Guͤte. Ueberhaupt ſcheinen ſie im Verarbeiten der Metalle, und im Bereiten der Matten ziemlich viele Geſchick⸗ lichkeit zu haben.
Unter allen Kuͤnſten iſt die Schiffbaukunſt dieje⸗ nige, in welcher noch heute die Cochinchineſen am vortheilhafteſten ſich auszeichnen. Ihre Ruderſchiffe, welche zu ihrem Vergnuͤgen dienen, ſind wirklich au⸗ ßerordentlich ſchoͤn. Am Vorder⸗ und Hintertheile find dieſe Fahrzeuge betraͤchtlich hoch, und auf eine ſonderbare Art in Figuren von Drachen, Schlangen und andern Ungeheuern, welche bunt gemalt oder ver⸗ goldet werden, ausgeſchnitten. An mehrern hohen Stangen wehen Flaggen und Wimpeln auf denſelben, und an beiden Enden ſind hoheStaͤbe aufgerichtet, welche mit Buͤſchen von roth bemalten Kuͤhe⸗Schwaͤnzen ver⸗ ziert ſind, und auf denen Laternen, Sonnenſchirme und andere Auszeichnungen, welche den Rang und die Wuͤrde des Eigenthuͤmers bezeichnen, angebracht wer⸗ den. In dieſen Boͤten ſitzt die Geſellſchaft nur auf dem Vordertheile, und da es gegen allen Anſtand waͤre, wenn die Ruderer der Geſellſchaft den Ruͤcken zukehr⸗ ten, ſo ſtehen dieſe immer mit dem Geſichte gegen das Bug des Schiffes gerichtet, und ſtoßen die Ruder


