Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Menge Erzeugniſſe aller Art hervor, theils zum Un⸗ terhalte des gemeinen Volkes, theils zum Luxus der Reichern und Vornehmen. Alle Arten von Hausthie⸗ ren, Schafe ausgenommen, ſcheinen die Einwohner im Ueberfluſſe zu beſitzen. Sie eſſen Hunde, ebenſo wie die Chineſen, und Froͤſche ſind bei ihnen eine gewoͤhnliche Speiſe. Fuͤr die Kuͤſten⸗Bewohner iſt das Meer eine nie verſiegende Quelle von Lebensmit⸗ teln.. Gewoͤhnlich bedienen ſich die Einwohner zu ihrem Fiſchfange der Netze, haͤufig aber auch einer Art von geflochtenen Koͤrben, welche viel Aehnlichkeit mit un⸗ ſern Maͤuſefallen aus Draht haben. Auch ſahen wir die Einwohner eine Menge fliegender Fiſche fangen, indem ſie tiefe irdene Kruͤge mit engen Haͤlſen in das Meer legten, und einen Koͤder von Schweinefleiſch oder von Fiſchen in dieſelben legten. Auch bedienen ſich die Cochinchineſen mehrerer Molusken⸗Arten als Nahrungsmittel. Alle gallertartigen Subſtanzen, welche aus der See gewonnen werden, ſie moͤgen thie⸗ riſcher oder vegetabiliſcher Natur ſeyn, halten ſie fuͤr die nahrhafteſten unter allen Arten von Lebensmitteln, deßhalb nehmen auch verſchiedene Arten von Meer⸗ mooſen, und beſonders diejenigen, welche unter dem Ramen Fucus und Ulva bekannt ſind, eine wich⸗ tige Stelle in dem Verzeichniſſe ihrer Pflanzen ein. Auch genießen ſie den Meer⸗Fenchel entweder roh yder in Suppe gekocht, und ſuchen dem Reis, ihrem