Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſchoͤnen Haͤuſern noch etwa 1100, und die andere von 100,000 nur eine kleine Zahl von 6000.

Zum neuen Palaſt, welchen Schach Nadir an die Stelle des alten erbaut hatte, fuͤhren hohe Baͤume. Die Mauer um ihn herum hat 1 ½ engliſche Meile im Umfange; ein gewoͤlbtes Thor iſt der einzige Ein⸗ gang. Oben darauf ſind verſchiedene Vierecke mit ho⸗ hen Baͤumen, Springbrunnen und Flußwaſſer verſehen. Die Zimmer ſind mehr als ſechs Fuß uͤber dem Erd⸗

boden erhoͤht, und nach indiſchem Geſchmacke einge⸗

richtet. Die Decken haben mehrere Abtheilungen mit verſchiedenen lehrreichen Spruͤche. Die Fenſter meiſtens aus Glas mit einer truͤben Farbe ſind ſo kuͤnſtlich gemalt, daß das Glas in die verſchiedenen Bilder, welche es darſtellen ſoll, zerſchnitten zu ſeyn ſcheint. Die Zimmer ſind mit Gypsarbeit, welche ganz ſonderbar gemalt iſt, eingefaßt, und in die Mauern Spiegelglaͤſer nebſt Kaminſtuͤcken von verſchie⸗ dener Groͤße eingeſetzt. Unter der Erde ſind vortreff⸗ lich kuͤhle Gemaͤcher mit einigen Bildern von europaͤi⸗ ſchen Kuͤnſtlern, deren Ausfuͤhrung nicht ſonderlich iſt. Der Schach ſoll irgendwo einen Schatz von mehr als zwanzig Millionen Kronen daſelbſt vergraben haben.

Die Stadt umfaßt eine Mauer von mehr als ei⸗ ner Meile in jedem Vierecke, mit vielen regelmaͤßi⸗ gen kleinen Thuͤrmen und Schießloͤchern zu Pfeilen. Sie hat den Ruhm, eine der groͤßten Staͤdte des al⸗ ten Parthien, der Sitz vieler perſiſcher Koͤnige

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