Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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und der Ort geweſen zu ſeyn, wo Hephaeſtion, der Liebling Alexander des Großen, begraben wurde.

v. Nach einem Aufenthalte von wenigen Tagen aͤnderte ſich das Wetter. Der Schnee ſchmolz mei⸗ ſtens. Da eine Karavane mit 500,000 Kronen unter Bedeckung von 8o0o Afghauen in das Lager des Schach ging, ſo benutzte Hanway dieſen Vortheil. Auf dieſer Straße bemerkte er die Truͤmmer verſchiedener Staͤdte und Doͤrfer. Die Luft war ſehr gemaͤßigt und

der Boden fruchtbar. Viele Elendthiere(Gigan bei den Perſern) halten ſich hier auf; ſie ſind ſo ſchnell, daß kein Pferd im Laufe ihnen gleich kommen kann. Die Perſer glauben, es ſey Biſam in ihren Schwaͤnzen.

In Perſien iſt die Gewohnheit der Soldaten, wo ihr Zug hinkommt, alles zu pluͤndern, oder we⸗ nigſtens die Bauern zu zwingen, daß ſie ihnen Lebens⸗ mittel ſchaffen. Dadurch verlieren ſie alles Gefuͤhl fuͤr Menſchlichkeit und Gaſtfreiheit, und entfliehen bei Ankunft der Reiſenden. Nebſt andern Ungluͤcksfaͤllen ſind die meiſten Staͤdte und Doͤrfer an den tuͤrkiſchen Grenzen von den Tuͤrken zerſtoͤrt, und ihre Bewoh⸗ ner als Sklaven weggefuͤhrt worden. Daher mußte die Karavane oft aͤußerſt zerſtoͤrte Orte zu ihrem Auf⸗ enthalte waͤhlen. Endlich machte Hanway die Be⸗

merkung, daß alle ſeine perſiſchen Reiſegefaͤhrten als Gefangene unter der Aufſicht eines Offiziers in das