Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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men. Manche Berge ſind mit Cypreſſen bedeckt; an⸗ derwaͤrts ſind kahle Felſen, welche, einer uͤber dem andern, zu einer ungeheneren Hoͤhe emporſt eigen.

Einige Meilen davon iſt die zerſtoͤrte Karavan⸗ ſerai Ruſtumabad, ehemals der Verſammlungsplatz von Naͤubern. Von da begab ſich Hanway nach Roodbar an den Ufern des Fluſſes Kizilaſan. In dieſer Gegend wachſen viele Oel⸗ und Ponmieran⸗ zenbaͤume. Ueber den Fluß geſetzt, fand unſer Reiſen⸗ der die Luft voͤllig veraͤndert. Die Gegend war ganz bergig, und der Wind ſo heftig, daß er oft die Rei⸗ ſenden zum Abſteigen zwang, um nicht in die Tiefe geworfen zu werden. Ueber die verſchiedenen Arme des Kizilaſan mußte er in zwei Stunden mehr als dreißig Male ſetzen, da die Straße ſehr unordentlich war, und die Felſen an manchen Stellen aus dem Waſſer in gerader Linie in die Hoͤhe ſtiegen.

Auf der Ebene von Kasbin fand Hanway den

Boden drei Fuß hoch mit Schnee bedeckt, und die Herbergen eingefallen. Die Doͤrfer und Staͤdte, welche

er durchreiſte, waren außerordentlich ſchlecht. Die Haͤuſer auf dieſer Ebene ſtanden halb unter der Erde, und hatten oben die Geſtalt eines Kegels, damit der Schnee beauemer herabgeſchafft werden kann. Einige Meilen uͤber genannte Ebene ſteht die Stadt Kas⸗ bin ſehr hoch, und iſt einige Meilen weit mit Ber⸗ gen umringt. Die reine Luft bei Tage iſt Nachts uͤberaus ſcharf. Viele Reiſende ſchrieben Nachrichten