Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſcheidet. Wir durchreiſten daſſelbe ganz, und fanden viele Doͤrfer; am Fuße deſſelben fließt der Kur vor⸗ bei. Auch findet man viele Truͤmmer alter Schloöͤſſer, Feſtungen und Kirchen als traurige Denkmaͤler der ehemaligen Georgiſchen Macht.

Den 14. konnten wir wegen des ſchlechten und ungebahnten Weges in dieſen Gebirgen nur vier Mei⸗ len zuruͤcklegen, ſahen viele zerſtoͤrte Feſtungen, und blieben auf der Ebene von Surham in einem gro⸗ ßen, nicht weit von der Feſtung Surham gelegenem Dorfe. Dieſe Ebene und die Landſchaft iſt ſehr ſchoͤn und reizend mit kleinen Waͤldern, Doͤrfern, Huͤgeln, und kleinen, den Georgiern gehoͤrigen Schloͤſſern ver⸗ ſehen.

Den 16. reiſte ich zehn Meilen in dieſer ſchoͤnen Ebene, zuletzt uͤber einen Berg, welcher jene von Gory ſcheidet. An allen links und rechts gelegenen Orten waren ſchoͤne Doͤrfer und wohl angebaute Aecker. Ehe man in das Gebirge reiſt, liegt rechts eine beinahe ganz zerſtoͤrte Stadt der Georgier, welche ehemals 12,000 Haͤuſer gezählt haben ſoll.

Den 16. machten wir ſieben Meilen laͤngs des Fluſſes Kur. Der Weg war ſchoͤn und eben, immer mit fruchtbaren und volkreichen Ebenen verſehen. Wir durchreiſten die ziemlich zerſtoͤrte Stadt Cali⸗cala, welche vier Meilen von Gory entfernt iſt. Den 47. war der Weg eben, zuweilen aber ſteinigt. Auf der Haͤlfte des Weges ſahen wir die Pfarrkirche von