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und beſonders ihre Weiber von ausgezeichneter Schoͤn⸗ heit. 1 3
Den 9. reiſte ich fuͤnf Meilen uͤber genannte Ebe⸗ ne; ihr Boden iſt zum Ackerbaue tauglich; die rings⸗ um gelegenen Huͤgeln und Trifften naͤhren Vieh ver⸗ ſchiedener Art. Abends erreichte ich Akalzike, eine auf dem Kaukaſus zwiſchen 20 Huͤgeln gelegene Fe⸗ ſtung, mit einer doppelten Ringmauer und einigen Thuͤrmen. Man ſieht hier zwei armeniſche Kirchen. Das Schloß bewohnen Tuͤrken, Armenier, Georgier, Griechen und Juden. Die Chriſten haben ihre Kir⸗ chen, die Juden eine Synagoge. Ein neues, kleines Karawanſerai iſt ſehr gut gebaut. Der Kur, der alte Cyrus oder Korus, deſſen Quelle auf dem Kaukaſus iſt, fließt nahe vorbef.
Der Paſcha von Akalzike wohnt in der Fe⸗ ſtung, die Offiziere und Soldaten in den umliegenden Doͤrfern.
Den 13. reiſten wir gegen Oſt drei Meilen auf dieſer ſchoͤnen Flaͤche, welche allmaͤhlig ſchmaͤter zu werden aufing, ſo daß ihre Breite nicht uͤber 1½ Meile betrug.
Man ſieht daſelbſt ein tuͤrkiſches Schloß auf ei⸗ nem Felſen an dem rechten Ufer des Kur. Der Fel⸗ ſen iſt an ſeinem Grunde mit einer doppelten Mauer umgeben, welche die kleine Stadt Usker einſchließt.
Zwei Meilen jenſeit der Uskar fuͤhrt der Weg uͤber ein Gebirge, welches Perſien von der Tuͤrkei


