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tertheile hat. Der Gipfel des Kaukaſus iſt immer mit Schnee bedeckt, und uͤber acht Meilen weit unbe⸗ wohnt. Nachts legte ich mich auf abgehauene Tan⸗ nenſtraͤuche, und ließ Feuer machen. Auf dem Gipfel des Kaukaſus machten meine Begleiter lange Ge⸗ bete an ihre Bilder, um Schutz gegen Wind und Sturm zu erhalten. Unſere Pferde ſielen oft ſo tief in den Schnee, daß wir an ihrem Herauskommen zweifelten. Ich ging immer zu Fuße, und legte, acht Meilen ausgenommen, welche ich zu Pferd machte, 36 Meilen uͤber dieſes Gebirge zuruͤck; waͤhrend der zwei letzten glaubte ich an die Wolken zu reichen, und konnte kaum 20 Schritte vor mir etwas ſehen.
Der Kaukaſus iſt bis an ſeinen Gipfel ziemlich fruchtbar, hat Ueberfluß an Honig, Getreide und Gom, ſehr ſchoͤne Quellen, wohlſchmeckendes Waſſer und viele Doͤrfer. Die Weinrebe windet ſich an den Staͤmmen der Baͤume bis zu ihren Gipfeln.
Wenn der Landmann ſeinen Wein nicht verkaufen kann, ſo laͤßt er die Trauben an der Rebe verwelken. Die Bauern wohnen in kleinen hoͤlzernen Huͤtten, de⸗ ren jede Familie 4—s hat. In der groͤßten ſetzen ſie ſich um ein Feuer, die Weiber mahlen ſo viel Koͤr⸗ ner, als ſie Brod zu ihrem Unterhalte noͤthig haben, legen den Teig in ſteinerne Formen, welche ſie mit heißer Aſche und gluͤhenden Kohlen bedecken.
Die Einwohner dieſer Gebirge, meiſtens Chriſten und dem Glauben der Georgier zugethan, ſind ſchoͤn


