Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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. einen Umweg von 20 Meilen zu machen. Ich ging nach Anarghie, miethete eine tuͤrkiſche Feluke, um nach Gonie zu fahren, und kehrte wieder zu den Theatinern in die Feſtung des Sabatar.

VII. Den 10. November reiſte ich in Begleitung des Pater Zampy ab, mußte aber an vielen Orten gehen, in den ſumpfigen und moraſtigen Waͤldern uͤber den Koth bis an die Knie waden; endlich kamen wir durchnaͤßt zu Anarghie an, welches 6 Meilen von Sabatar entfernt iſt. Den 27. ſegelten wir von Anarghie ab, und kamen nach einer Stunde auf die hohe See; den 28. ſahen wir bei dem heiteren Wetter auf einer Seite die Kuͤſten von Trapezunt, und auf der andern die Landſchaft der Abea ſſinier, weil das ſchwarze Meer anfaͤngt, ſich auf die Seite der Abeaſſinier zu lenken. Das ganze ſchwarze Meer wird vom Großſultan beherrſcht, und um gegen See⸗ raͤuber ſicher zu ſeyn, muß man ſich eines tuͤrkiſchen Paſſes bedienen. Obgleich uns der Wind immer ent⸗ gegen war, kamen wir in den Strom Kelmhel, welcher ſo tief und breit, als der Langur, aber nicht ſo reißend, als derſelbe iſt; den 28. in den Fluß Phaſis, und landeten bei den Haͤuſern, wo der Herr der Fe⸗ luke Kaufmannsguͤter auszuladen hatte.

Der Phaſis entſpringt auf dem Berge Kau⸗ kaſus, heißt bei den Tuͤrken Faohs, bei den Ein⸗ wohnern Rioſo; er ſtuͤrzt mit großem Ungeſtuͤme in

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