Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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einen Fuß in den Hof geſetzt hatte. Die Prinzeſſin hieruͤber ſehr erfreut, hieß mich nicht weit von ihr auf eine Bank ſetzen, und ſagte, ſie ſey geneigt, mich mit einer ihrer Freundinnen zu vermaͤhlen, ſey auch geſonnen, mich nicht aus ihrem Lande zu laſſen, und mit Haͤuſern, Sklaven und Laͤndereien verſehen zu laſſen. Waͤhrend dieſes Geſpraͤches wurden wir zur Tafel gerufen.

Die Prinzeſſin ſetzte ſich, und in einer Entfer nung von vier Schritten ihre Kammerfrauen auf Ta⸗ peten. Ungefaͤhr so Zigeuner lagerten ſich ringsum auf Grashaufen; mir und den Theatinern wurden zwei Baͤnke, eine als Tiſch, die andere zum ſitzen ge⸗ bracht. Nachdem die Prinzeſſin ſich geſetzt hatte, wurde vor ihr ein langes gemaltes Tuch ausgebreitet, und in einem Winkel der Schenktiſch geſtellt. Einige Diener brachten zu den Gaͤſten Bretter als LTiſche. Hierauf wurden zwei Keſſel mit Gom oder Kuchen von vier großen Maͤnnern, und noch ein kleinerer ebenfalls mit Gom von zwei Maͤnnern gebracht; hier⸗ auf trugen zwei andere ein ganzes Schwein, und vier einen großen Krug Wein. Dann reichte man eine große Schuͤſſel mit Brod und ſtarken Koͤrnern, um Eßluſt zu erregen, umher, und in einer ſilbernen Schuͤſſel verſchiedenes Gefluͤgel, theils geſotten, theils gebraten, mit einer uͤbelſchmeckenden Bruͤhe.

Die Tafel dauerte zwei Stunden. Die Prinzeſ⸗ ſin ließ mir drei Mal aus ihrer Mundſchale Wein