Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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auf dem Meere zu kreuzen. Die 3 Meilen von dem See gelegene Feſtung Tang, von dem Tanais ſo genaunt, iſt zerſtoͤrt.

Iſgaour iſt ein oͤder Ort und bewohnt; man bauk Huͤtten von Baumaͤſten bei der Ankunft von Kaufleuten, um vor den Abcaſſinern ſicher zu ſeyn.

III. Die Landſchaft Kolchis liegt an dem ſchwarzen Meere, wird gegen OÖſten von einem klei⸗ nen Koͤnigreiche, einem Theile Georgiens, welches die Einwohner Imirette, die Tuͤrken aber Pa⸗ chatchoue oder Pacha Koutchoue(kleiner Prinz) nennen, eingeſchloſſen grenzt gegen Suͤden an das ſchwarze Meer, gegen Weſten an Abcaſſinien und gegen Norden an den Kaukaſus. Es liegt ſeiner Laͤnge nach zwiſchen dem Meere und dem Ge⸗ birge, ſeiner Breite nach erſtreckt es ſich von dem Lande der Abcaſſiuier bis an das Koͤnigreich Imiret. Der Corax und Pbhaſis bei den Alten ſo beruͤhmte Stroͤme, jetzt Codours und Rione genennt, bil⸗ den deſſen Grenze. Der Codours ſcheidet Col⸗ chis von Abeaſſinien, der Rione von Imi⸗ ret. Seine Laͤnge erſtreckt ſich auf 110, die Breite auf 60 Meilen. Ehmals war gegen Norden eine 60 Meilen lange Mauer gegen die Abeaſſinier er⸗ baut, unterlag aber ſchon lange den Stuͤrmen der Zeit. Die Allanes, die Bewohner des Kauka⸗ ſus, grenzen gſeichfalls an Kolchis. Die gegen Nor⸗