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Nachdem ſie ſich von dieſem Elende befreit hat⸗ ten, ſagte ſein Schuͤler Tſe⸗kong zu ihm; nur die 2 bis 3 Schuͤler, welche Ihnen folgten, ſind Urſache der Darbung, in welche Sie verſetzt wurden, ſie wer⸗ den deßwegen dieſelbe nicht vergeſſen;“ Er erwieder⸗ te; fuͤr mich iſt Gewinn, in die Laͤnder Tchin und Tfai gekommen zu ſeyn. Was meine Schuͤler be⸗ trifft, die mir nachfolgten, ſo erprobt ſichderen Staͤr⸗ ke nicht ſchoͤner, als in gefaͤhrlichen Gelegenheiten. Wie koͤnnten ſie ſonſt wiſſen, daß die Vollkommen⸗ hrit ei. dann beginnt, wenn man an Allem Mangel eidet?
Im Jahre 489, im dritten Regierungs⸗Jahre des Kien⸗Huang, wanderte Confuc ius gus den Staaten Tchin in jene von Tſas. Als Tchgo⸗ kong, Fuͤrſt von Tchou erfuhr, daß er ihm ſo nahe ſey, ließ er ihn durch einen ſeiner Beamten einladen, an ſeinen Hof zu kommen. Confucins verſprach ſich dahin zu begeben; allein die Fuͤrſten von Tchin und Tſai widerſetzten ſich aus Beſorgniß, durch die tiefen Kenntniſſe dieſes Philoſophen von der Regie⸗ rungs⸗Weiſe moͤchten ihre Staaten einſt erſchuͤttert werden. Confncius reiſte jedoch ab; beide Fuͤrſten machten ſich mit Truppen auf den Weg, ihn zu verfolgen, und ſchloſſen ihn in eine Wuͤſte zwiſchen trocknen Fellen ein, wo der Philoſoph Mangel an Le⸗ bensmuttein litt, und wohin Niemand einige bringen durfte. Dieſe außerſte Grauſamkeit brachte ihn jedoch nicht von dem Entſchluſſe ab, ſich nach Tchou zu be⸗ geben, und er fand Mittel, den Fuͤrſten daſelbſt die an ihm veruͤbte Grauſamkeit wiſſen zu laſſen. Dieſer gerieth in einen außerordentlichen Zorn, und ſchickte zu ſeiner Befreiung ſogleich Truppen ab⸗ Bei ihrer Annaͤberung zogen ſich die Fuͤrſten zuruͤck, und die Truppen fuͤhrten Confucius, wie im Triumphe, nach ihrem Lande.


