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ſiſchen Beamten in die groͤßte Verlegenheit ſetzte. Sie hatten naͤmlich, wie es auch in China der Ge⸗ brauch iſt, einen großen Vorhang von gelber Seite verfertigen laſſen, auf welchem mit großen Buchſtaben der Name ihres Koͤnigs geſchrieben war. Bei den Cochinchineſen iſt Sitte, ſich neunmal vor dem Vorhange auf die Erde niederzuwerfen. Als daher der Statthalter von Turon, welcher als Stell⸗ vertreter ſeines Herrn in der Naͤhe des Vorhanges auf einer Bank ſaß, ſah, daß wir bei ihm voruͤberge⸗ hend nur eine Verbeugung machten, ohne uns im Ge⸗ rigſten um den gelben Vorhang zu bekuͤmmern, gerieth er in die ſchrecklichſte Verlegenheit, verlor ſchlechter⸗ dugs alle Faſſung, und konnte ſich faſt den ganzen Tag nicht wieder erholen. Als ihm nachher der Rang jedes einzelnen von uns angegeben wurde, hoͤrte er Alles nur mit halben Ohren, und ſichtbar zerſtreut an. Dieſer Mangel an Aufmerkſamkeit dauerte auch ſo lange fort, bis ihm der chineſiſche Dollmetſcher den Kapitän Barish von der Artillerie als den Ober⸗ aufſeher uͤber die großen Kanonen vorſtellte; bei die⸗ ſen Worten kam er ploͤtzlich mit einer Art Schrecken wieder zu ſich ſelbſt, und ſchien den ganzen uͤbrigen Dag dieſen Offizier als einen aͤußerſt furchtbaren und gefaͤhrlichen Mann mit ſcheuen Blicken anzuſehen.
In der innern Abtheilung des Gebaͤudes fuͤhrten Schauſpieler ein geſchichtliches Drama auf. Bei un⸗ ſerer Ankunft unterbrachen ſie das Spiel, traten ſaͤmmt⸗


