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lich naͤher hervor, und zeigten uns ihre Ehrerbietung durch die herkommlichen neun Kniebeugungen und Niederwerfungen. Nach dieſen ſetzten ſie ihr Spiel fort, bei welchem es ſehr laͤrmend und geraͤuſchvoll zu⸗ gieng. Der unterhaltendſte, und auch am wenigſten laͤrmende Theil der theatraliſchen Vorſtellung war eine Art Zwiſchenſpiel, welches von drei jungen Frauens⸗ perſonen aufgefuͤhrt wurde; ein armſelig gekleideter Hanswurſt machte ſeine gewoͤhnlichen veralteten Spaͤße. Der Dialog war in dieſem Zwiſchenſpiele leicht und komiſch, und wich gaͤnzlich von der klagenden, und faſt eintoͤnigen Deelamation der Chineſen abz von Zeit zu Zeit wurde er durch luſtige Arten unterbro⸗ chen, welche ſich gewoͤhnlich in einem allgemeinen Chor endigten. Dieſe Arien waren zwar roh und kunſtlos, aber doch ſchienen ſie regelmaͤßige Kompoſitionen zu ſeyn, und wurden auch mit vollkommen richtiger Beob⸗ achtung des Taktes geſungen. Eine der Atien hatte eine ſanfte Melodie, und erſtaunliche Aehnlichkeit mit den weichen, klagenden Toͤnen, welche den ſchotti⸗ ſchen Nationalliedern eigen ſind. Die Stimmen der Frauensperſonen waren gellend und ſchmetternd, je⸗ doch hielten ſie ziemlich Ton, auch waren ihre Kaden⸗ zen nicht ohne Harmonie. Bei jeder Pauſe machten die feineren Inſtrumente ein kurzes Zwiſchenſpiel, bis zuletzt die alles erſchuͤtternden, betaͤubenden Pauken und Trompeten wieder einfielen. Bei jeder Wiederholung des Chors ſuchten die drei Cochinchineſiſchen Grazien


