Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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wieder gut gemacht. Der Geſandte erhielt ſogar einen zweiten Brief von dem Koͤnige, in welchem ihm der Antrag gemacht wurde, ſich in Handels⸗Verkehr mit dem noͤrdlichen Cochinchina einzulaſſen. Die Ge⸗ ſchenke, welche mit dieſem Briefe ankamen, beſtanden in einem Paar Elephanten⸗Zaͤhne, in 10 Koͤrben mit Pfeffer fuͤr den Geſandten, und in 3000 Koͤrben mit Reis, deren jeder ro Pfund wog, fuͤr das Schiffs⸗ Volk. Am 4. Juni feierten die vornehmſten Beamten von Turon zur Ehre unſeres Geſandten ein Feſt. Als wir an dieſem Tage an das Land geſtiegen waren, ſo wurden wir ſogleich in ein Gebaͤude gefuͤhrt, wel⸗ ches abſichtlich zu dieſem Zwecke errichtet worden, und bei weitem groͤßer war, als dasjenige, in welchem wir bisher auf dem Lande geſpeist hatten. Das Dach deſſelben wurde von einer Reihe Bambu⸗ Pfaͤhlen un⸗ terſtuͤtzt, welche quer durch die Mitte des Gebaͤudes liefen, und daſſelbe in zwei Theile abſonderten. Die Waͤnde und Oecke waren mit dicken, doppelten Mat⸗ ten bedeckt, und inwendig mit grobem Mancheſter⸗ Zeuge von verſchiedenen Muſtern ausgeſchlagen. Ein anwe⸗ ſender portugieſiſcher Kaufmann uͤhernahm die Beſor⸗ gung unſeres Tiſches, und brachte uns durch ein ſchlech⸗ tes portugieſiſches Mittageſſen um ein gutes Co⸗ chinchineſiſches Mittagsmahl. Bei unſerm erſten Eintritte in das Gebaͤude e er⸗ eignete ſich ein Umſtand, welcher die Cochin chine⸗