Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſind in großer Anzahl vorhanden, und von vorzuͤgli⸗ cher Guͤte. In den großen Ebenen von Suͤd⸗Ame⸗ rika befinden ſich zahlloſe Heerden von Pferden und Rindviehe.

Von den drei unbewohnten Inſeln Tristan da Cunha unter 370 7 ſuͤdl. Breite ſteuerten wir nach dem Vorgebirge der guten Hoffnung und ſahen nach deſſen Umſeglung den 1. Februar die bei⸗ den Inſeln St. Paul und Amſter dam. Letztere liegt in 380 42 ſuͤdl. Breite und in 160 31 Jſtl. Länge. Auf der Öſtſeite der Inſel beſindet ſich ein großer vul⸗ kaniſcher Krater, in welchen ſich das Meer durch das ununterbrochene Anprallen ſeiner rollenden Wellen einen Durchgang erzwungen hat. Die ganze Breite des Durchbruches betraͤgt ungefaͤhr 1000 Fuß, der ei⸗ gentliche Kanal iſt nicht breiter, als 200 Fuß. Die Ufer des Kanals, aus vulkaniſchen Produkten beſte⸗ hend, erheben ſich allmaͤhlig immer mehr in die Hoͤhe, bis ſie zuletzt mit dem Rande des Durchbruches zu⸗ ſammenſtoßen, welcher nach einer ſehr gefaͤhrlichen trigonometriſchen Vermeſſung, welche wir anſtellten, etwas uͤber 100 Fuß hoch iſt. Der laͤngſte Durchmeſ⸗ ſer des Kraters auf der Oberflaͤche des Waſſers be⸗ traͤgt 1000 Ruthen, und der Kuͤrzeſte ungefaͤhr 580; im Umkreiſe iſt er 134 engl. Meilen. In der Mitte des Kraters fanden wir mit dem Senkblei eine Waſ⸗ ſertiefe von 174 Fuß; rechnet man dieſe zu der mitt⸗ lern Hoͤhe der uͤber das Waſſer hervorragenden Sei⸗