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Prinzen⸗Eilande. Nahe bei dem Haupte iſt eine Erdzunge, welche uͤberall mit belaubten Baͤumen bedeckt iſt. Weiter Landeinwaͤrts erhoben ſich die Ge⸗ genden, und die großen Palmbaͤume auf den Anhoͤ⸗ ben ragten hoͤher in die Wolken, als ich je geſehen habe. An einigen wenigen Stellen erblickte man in dieſen dichten Waͤldern kleine von bluͤhenden Kraͤu⸗ tern ganz gelbſcheinende Flaͤchen. Die Nacht war auf dem Verdecke ſehr angenehm; der ſtarke Geruch von den Baͤumen und Gewaͤchſen erquickte uns ſehr. Außerdem beſuchten uns eine Menge kleiner weißer Voͤgel in Geſtalt unſerer Moͤwen, welche pfeifend uns umflatterten. An dem Strande von Java zeigten ſich kleine roͤthliche Klippen, und auf dem Waſſer Schildkroͤten. Des Abends uͤberzog ſich der Himmel mit goldglaͤnzenden Wolken; ſpaͤter folgten Regen und Blitz. Die Einwohner zündeten laͤngs des Strandes verſchiedene Feuer an, um die wilden Thiere zu ver⸗ ſcheuchen.
In einer maͤßigen Entfernung von der Bav An⸗ geri beſtieg ich eine Joͤlle, und begab mich au das Land. Es kamen uns ſogleich einige Eingeborne ent⸗ gegen, welche unentſchloſſen zu ſeyn ſchienen, ob ſie uns als Freunde oder als Feinde behandeln ſollten. Ein jeder hatte einen Dolch an der Seite, deſſen Spitze mit der Toxicaria Rumpfii vergiftet war. Sie gingen faſt nackt und hatten ein baumwollenes blau⸗ geflecktes Gewand um die Mitte des Leibes gebunden,


