verderben. In dem Schiffs⸗Brode hielten ſich ſchon ſeit dem Monate Mai Wuͤrmer auf. Den 12. Juli 70⁰ 53 ſuͤdl. Breite erblickten wir die Inſel Cani⸗
bas. Der oͤſtliche Theil des Landes Java lag uns Oſtuordoſt, und der weſtliche Nordnordweſt. Als wir an den Kuͤſten von Java fuhren, huͤpften die Sprin⸗ ger(Delphinus Phocoena) vor und neben dem Schiffe zu tauſenden herum, und machten bei dem Aufſprin⸗ gen ein heftiges Geſchnaube. Die Luft war anfangs durchdringend heiß, welches wahrſcheinlich von einem Luftzuge zwiſchen den Bergen erfolgte. Das Land iſt ſowohl in den Thaͤlern, als auf den Hoͤhen mit gruͤnen Baͤumen bekleidet, deren Schatten dem Waſ⸗ ſer weit vom Lande Widerſchein mittheilt.
Eine Gattung Vögel, welche ſich auf unſerem Schiffe niederließ, nannten unſere Oſt⸗Indien⸗Fah⸗ rer Bubbi(Dummkopf) weil ſie, wenn ſie ſich auf ein Schiff ſetzen, um auszuruhen, nicht entfliehen,
wenn man ſie fangen will, ſondern bloß ſchreien, um ſich bauen, und Tran oder auch Fiſche ausſpeien, welche ſie im Kropfe haben. Sie fahren mit den Schiffen oft ganze Meilen, wenn ſie nicht verjagt werden. Sie ſind aber nicht gut zu beherbergen, weil ſie ſehr von Laͤuſen geplagt werden. Dieſer Vogel iſt der Pelecanus Piscator.-
Durch das Haupt von Java fuhren wir den 44. Juli. Dieſes hohe, ſteile Vorgebirge nennen un⸗
ſere Seefahrer Jaya Head, oder auch Pico vom


