Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Wenn ſie an Bord kamen, bederkten ſie ſich zuweilen mit einem Hemde. Einige trugen an den Fingern kupferne Ringe mit blauen, Saphir aͤhnlichen Stei⸗ nen. Die Indianer waren zum Cheil von mitt⸗

lerer Groͤße, die meiſten aber klein; ihre Haare und

Augenbraunen waren ſchwarz, die Zaͤhne ſchwarzroth, Augen und Naſe klein, der Mund groß. Die mei⸗ ſten waren bartlos, freundlich und einfaͤltig. Nahm man ihnen etwas, ſo ſchrien ſie wie Kinder. Ihr Gruß war Tabae Tuani(guten Tag, mein Herr). Sie boten Kokos⸗Nuͤſſe, Huͤhner, Bier und Buͤffel an, und nahmen zur Bezahlung entweder ſpaniſches Silbergeld men Waaren, als alte Hemden, Glas, Spiegel u. ſ. w. an.

Das Ger⸗ uUfer beſtand hier aus einem grauen Sande, in welchem verſchiedene Korallen angetroffen werden. Das Land war hier kaum eine Elle hoͤher, als die Waſſerflaͤche. Die Baͤume, welche den Unſrigen ganz unaͤhnlich ſehen, wachſen nahe am Strande ſo dicht neben einander, daß es den Fremden beinahe unmoͤg⸗ lich iſt an das Land zu kommen.

Nachdem wir die Javaner in ihrem Lande beſucht, und verſchiedene Blumen und andere Gegenſtaͤnde an uns gebracht hatten, eilten wir wieder an Bord, wo wir um 12 Uhr eintrafen. Wir fanden hier viele Ja⸗ paner, welche Kokos⸗Nuͤſſe, Flaſchen⸗Kirbiſſe⸗ Schnecken, Pompelmoſſe, Piſang, Tabak, und Ja⸗ van'ſche Meerkatzen zum Kaufe uns anboten. Wegen ent⸗