Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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hier als Viereck auf einem Altare dargeſtellt, von wel⸗ chem 9 Stufen in einen Keller hinabfuͤhren.

Das Werk Jeking, ein aus alten philoſophi⸗ ſchen Ueberliteferungen zuſammengeſetztes Werk, wird bei den Chineſen eben ſo hoch geſchaͤtzt, als bei uns die Bibel. Von dieſem Werke glauben ſie, es koͤnne nicht uͤber das Meer gefuͤhrt werden.

Die Muſik der Chineſen kann dem europaͤiſchen Ohre nicht behagen. Die Inſtrumente ſind: 2 meſ⸗ ſingene Becken, welche mit kleinen Stoͤcken geſchla⸗ gen werden. 2 Schalmeien, 2 Poſaunen, von wel⸗ chen man nur einen Ton hoͤrt; 2 Saiten⸗Inſtrumente. Mit dieſen Inſtrumenten wird gewoͤhnlich in Komoͤ⸗ dien, und vor dem Gott Joß Muſik gemacht. Au⸗

ßerdem haben ſie noch ein kleines Glockenſpiel, eine

Querpfeife, eine kleine indiſche Orgel von Rohr, und und eine Trommel. Dieſe Muſik wird gewoͤhulich bei Feuers⸗Gefahr gehoͤrt.

So lange ſich die Europaͤer in Kanton auf⸗ halten, werden faſt in allen Straßen Komoͤdien ge⸗ ſpielt. Das Schonſte an dieſen Spielen iſt die Klei⸗ dung der Spieler und die vielen Veraͤnderungen bei den Spielen. Die Spieler ſingen durch alle Akte. Ein jeder kann nach ſeinem Belieben die Spieler in ſein Haus kemmen laſſen. Beſonders iſt bei Vorneh⸗ men Sitte, nach deu Mahlzeiten Schauſpieler kom⸗

men zu laßen; dieſe legen dem Herru des Hauſes ein